Wirkungsweise von Viagra
Wie wirkt Viagra?
Der Wirkstoff und damit der wichtigste Inhaltsstoff ist Sildenafil. Mit Sildenafil können Männer mit Erektiler Dysfunktion (Impotenz) behandelt werden.
Die Erektion des Penis ist nur möglich, wenn das Blut rasch in die Blutgefäße des Penis einströmen kann. Dies ist nur möglich, wenn die Blutgefäße im Penis erweitert sind, was erst durch eine Erschlaffung des Muskelgewebes möglich ist, das die Blutgefäße umgibt.
Hat nun die Wirkung von Viagra eingesetzt und erfolgt gleichzeitig eine sexuelle Stimulation, wird der Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) freigesetzt. Dieses NO aktiviert einen weiteren Botenstoff mit dem Kürzel cGMP. Das cGMP ist für das Erschlaffen des Muskelgewebes im Penis verantwortlich, was mehr Platz für die Blutgefäße schafft und dessen Ausdehnung ermöglicht.
Nun gibt es aber auch noch das Enzym Phosphodiesterase 5 (PDE-5). Dieses Enzym lässt das cGMP wieder abbauen und den Penis somit erschlaffen. Damit ist die Erektion beendet.
Hier setzt die Wirkung vom Viagra Wirkstoff Sildenafil ein. Sildenafil ist ein PDE-5 Hemmer und blockiert somit einen raschen Abbaue des Enzym cGMP. Damit sorgt Sildenafil für eine anhaltende Muskelentspannung des Muskelgewebes im Penis und somit für eine anhaltende Erektion.
Viagra für sexuell erregte Männer
Viagra hat keinerlei Lust steigernde Wirkungen. Für die Erektion des Penis ist es daher unbedingt erforderlich, dass der Mann unter der Wirkung von Viagra auch sexuell erregt ist oder stimuliert wird.
Die Wirkung von Viagra stellt sich also nur bei sexuell erregten Männern ein.
Dann ist Viagra aber ein hochwirksames Medikament gegen Impotenz bzw. Erektile Dysfunktion.
