Warum Diäten nicht funktionieren – der Jojo-Effekt

Viele Menschen haben das Ziel, mit Hilfe von Diäten abzunehmen um so ihrer Traumfigur näher zu kommen. Die einzige Möglichkeit langfristig sein Gewicht zu halten ist, wenn man seinem Körper genau so viel Kalorien zuführt, wie er benötigt. Dann gibt es nämlich keine Notwendigkeit, überschüssige Kalorien in Form von Fett für spätere “Hungerperioden” einzulagern.

Dieser einfachen Regel folgend gibt es exakt 2 Möglichkeiten um abzunehmen:

  1. Ich erhöhe meinen Kalorienverbrauch in dem ich mich körperlich betätige (Bewegung, Sport, usw.)
  2. Ich reduziere die meinem Körper zugeführten Kalorien in dem ich meine Ernährung umstelle oder einfach weniger esse

Hört sich einfach an, ist es aber nicht immer.
Für beide Varianten ist ein großes Maß an Motivation und Durchhaltevermögen erforderlich.

Natürlich gibt es aus der Medizin und aus der Natur auch eine Unterstützung, um leichter abnehmen zu können. Verschieden Schlankheitsmittel sind in diversen Online Apotheken erhältlich.

Der Jojo-Effekt

Das Problem bei jeder Gewichtsreduktion durch Reduzierung der zugeführten Kalorien (Diät) ist, das leider nicht nur Fettgewebe, sondern auch Muskelmasse abgebaut wird. Der Abbau von Muskelmasse hat aber wiederum die Folge, dass noch weniger Kalorien vom Körper verbraucht werden (Kalorienverbrauch sinkt).
Diese Spirale nach unten (weniger Essen – abnehmen – weniger Gewicht=weniger Kalorienverbrau – noch weniger essen um abzunehmen- usw.) endet meist damit, dass der Körper wegen Unterversorgung an Kalorien in den Energiesparmodus schaltet.

In diesem Energiesparmodus versucht der Körper so wenig Kalorien zu verbrauchen wie möglich. Alle Kalorien die nicht unbedingt benötigt werden, werden sofort in den Fettzellen eingelagert.
Für uns bedeutet das, dass wir weniger essen, trotzdem nicht abnehmen und unser Körperfett mehr wird. Da ist doch nicht das was wir wollten – oder?

Ausweg aus dem Jojo-Effekt

Um nicht in den Jojo-Effekt zu verfallen müssen wir immer darauf achten, dass wir unserem Körper mindestens so viele Kalorien zuführen, wie unser Grundumsatz ist. Vereinfacht gesagt ist der Grundumsatz der Kalorienverbrauch eines Körpers im Ruhezustand.

Natürlich wird es uns nicht gelingen, uns an diesem schmalen Grad dauerhaft zu bewegen. Deshalb ist es wichtig genug zu essen (keine Hungerkuren), nicht zu schnell abzunehmen (Jojo-Effekt) und ausreichend Energie zu verbrauchen um das vorhandene, überschüssige Fett zu verbrennen und abzubauen.

Es führt also für einen langfristigen Erfolg nichts daran vorbei, unseren Kalorienverbrauch zu erhöhen. Kurzfristig geht das mit Bewegung, Sport und dergleichen. Um unseren Kalorienverbrauch langfristig zu erhöhen benötigen, müssen wir unseren Grundumsatz erhöhen. Das heißt, Aufbau von Muskelmasse.

  • Kurzfristig sind Schlankheitsmittel eine gute Sache die uns dabei unterstützt, leichter abnehmen zu können.
  • Langfristig werden wir nur mit einer Erhöhung unseres Kalorienverbrauchs oder einer Senkung der zugeführten Kalorien eine akzeptable Gewichtsreduktion erreichen.

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